SV Lengefeld e. V.

Feldstraße 46a | 09514 Pockau-Lengefeld
037367 / 86563
Stadtteil: Lengefeld

Uwe Müller

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sv-lengefeld@t-online.de

Sektionen

  • Fußball
  • Handball
  • Volleyball
  • Prellball
  • Popgymnastik
  • Orientierungslauf
  • Schach

Kindersportgruppe
für Kinder ab 3 Jahren montags 16.00 – 17.00 Uhr

Bambini Fußball
donnerstags 17.00 – 18.00 Uhr auf dem Sportplatz in Lengefeld

Freizeitsport
Seniorenkegeln: Dienstag aller 14 Tage 13.00 Uhr – es ist keine Vereinsmitgliedschaft erforderlich
Tischtennis: donnerstags 19.30 Uhr
Kraft-Ausdauer: dienstags 18.30 – 20.30 Uhr – allgemeine Sportgruppe im Fitnessraum (wir bitten um vorherige Rücksprache)

Fitnesskreis
Rückenschule – Reha-Sport: montags 17.30 Uhr, dienstags 9.30 Uhr und freitags 17.00 Uhr

Gesundheitssport
donnerstags 17.30 Uhr
Wir haben die Zulassung Gesundheitskurse durch den Verein „Haltung und Bewegung durch Ganzkörperkräftigung“ über Krankenkassengutscheine anzubieten. Anmeldungen dazu sind ab sofort möglich. Es sind nur 15 Teilnehmer pro Durchgang möglich. Mit der Anmeldung wird Ihnen der genaue Termin mitgeteilt.


Aus der Abteilung Schach

Das Beste kommt zum Schluss

Die Saison 2021/22 ist zu Ende und das für die Lengefelder Schachfreunde recht erfolgreich. Immerhin konnte man einen recht souveränen Staffelsieg und damit den Aufstieg in die Landesklasse feiern. Doch die Spieler aus der Bergstadt hatten noch nicht genug. Und so fuhren die vier Besten (John Heinrich, Franko Haugk, Ralph Bennewitz und Kevin Matthes) am 16. Juli 2022 nach Seiffen. Der dortige Schachverein hatte zu einem Mannschaftsblitzturnier um den Pokal des Spielzeuglandes geladen.

Angetreten waren insgesamt zehn Mannschaften unterschiedlichster Spielstärke. Zu den Favoriten musste man den Titelverteidiger SV Dresden Striesen und die TSG Markkleeberg zählen, die beide in der ersten Landesklasse unterwegs sind. Auch Brandenburg-Landesligist SSG Lübbenau sollte man auf dem Zettel haben, außerdem war ein Team aus der tschechischen Stadt Most am Start, dessen Spielstärke niemand so recht einschätzen konnte. Die Sachen, die sie beim Warmspielen zeigten, ließen allerdings auf ein beachtliches Niveau schließen. Nicht zuletzt war auch dem Gastgeber ein gutes Ergebnis zuzutrauen. Die Lengefelder waren angesichts ihres Aufstieges mit breiter Brust angereist und wollten natürlich auch gern vorne mitspielen. Vor allem aber wollten sie Spaß haben.

Kurz nach Zehn ging es los, erster Gegner: die Mannschaft aus Most, Gelegenheit für eine erste Standortbestimmung. Die Tschechen zeigten sich als der erwartet starke Gegner, doch am Ende hatte Lengefeld – wenn auch etwas glücklich – mit 3:1 die Nase vorn. Ein guter Auftakt. In Runde zwei ging es gegen die Schachrocker, eine zusammengewürfelte Truppe aus Einzelspielern, die ohne eigene Mannschaft angereist waren. Am Ende stand es wieder 3:1 für Lengefeld, es lief. In Runde drei hieß der Gegner Lübbenau, eine Mannschaft, von der man viel erwarten konnte. Doch Lengefeld präsentierte sich in prächtiger Form und fertigte das Team aus dem Spreewald mit 3,5:0,5 ab. Vorne mitspielen schien tatsächlich möglich. Es folgten drei weitere Siege, unter anderem gegen beide Mannschaften des Gastgebers, bevor man auch die TSG Markkleeberg schlagen konnte. Mit 2,5:1,5 war es aber schon recht knapp. Die Bilanz konnte sich sehen lassen, sieben Siege aus sieben Partien! Und ein Blick auf die Tabelle verriet: Lengefeld war vorn! Der Titelverteidiger aus Dresden hatte schon zwei Unentschieden abgegeben und lag zwei Punkte hinter Lengefeld! Doch das konnte sich schon im nächsten Spiel beim direkten Aufeinandertreffen ändern. Aber Lengefeld zeigte wie in den Spielen davor mannschaftliche Geschlossenheit und erkämpfte überraschend ein 2:2, womit die Tabellenführung verteidigt war. Und die konnte in der nächsten Runde sogar noch ausgebaut werden, denn während Lengefeld die zweite Mannschaft aus Dresden glatt mit 4:0 von den Brettern fegte, musste Dresden 1 gegen Most ein weiters Unentschieden hinnehmen. Nach der ersten Turnierhälfte führte nun also Lengefeld mit 17 Punkten vor Dresden (14 Punkte) und Most (13). In der Pause, bei Soljanka und Würstchen, wurden am Tisch der Lengefelder die Ziele neu formuliert. Vorne mitspielen konnte man auf jeden Fall, aber war womöglich mehr drin? Man war Tabellenführer, aber gleichzeitig stand noch eine schwere Rückrunde bevor, in der sich die Gegner wahrscheinlich von einer besseren Seite zeigen würden. Gerade die Mannschaft aus Most könnte möglicherweise zu einer Aufholjagd ansetzen. Doch eben diese Mannschaft bekam zum Rückrundenauftakt die volle Lengefelder Wucht zu spüren, 4:0 hieß es am Ende für die Bergstädter, die gleich noch ein weiteres 4:0 gegen die Schachrocker folgen ließen. Der Turniersieg schien mehr als nur ein Wunschgedanke zu sein. Fünf weitere Siege folgten, auch gegen Markkleeberg war erneut ein 2,5: 1,5 gelungen. Und genau diese Mannschaft hatte kurz zuvor den Dresdnern einen weiteren Punkt abgeknöpft. Mit vier Punkten Vorsprung ging Lengefeld nun also ins zweite direkte Aufeinandertreffen mit den Elbestädtern. Doch viel konnte nicht mehr passieren, selbst bei einer Niederlage war der Turniersieg fast sicher, im letzten Spiel würde gegen Dresden 2 ein Unentschieden reichen. Und das sollte angesichts des klaren 4:0 im Hinspiel machbar sein. Und nötig, denn die Partie gegen die erste Dresdner Mannschaft wurde mit 1:3 verloren! Die erste Niederlage von Lengefeld brachte den Verfolger bis auf zwei Punkte heran und machte das Turnier unnötig spannend. Doch die Lengefelder ließen nichts mehr anbrennen. Mit 3:1 gewannen sie das letzte Spiel und ließen die Dresdner nicht mehr vorbeiziehen. Der Turniersieger hieß Lengefeld mit satten 33 Punkten, Titelverteidiger Dresden Striesen landete mit 31 Punkten auf Platz zwei. Als Dritter, schon mit gehörigem Abstand kam Markkleeberg (23 Punkte) ins Ziel. Die eigentlich so stark eingeschätzte Mannschaft aus Most war in der Rückrunde völlig eingebrochen, fiel noch hinter Lübbenau auf Platz fünf zurück. Für die Lengefelder war der Turniersieg ein Riesenerfolg, mit dem vorher wirklich niemand gerechnet hatte. Doch er war mehr als verdient, denn mit John Heinrich an Brett 1 und Ralph Bennewitz an Brett 3 stellten sie die jeweils punktbesten Spieler an den jeweiligen Brettern. Auch Franko Haugk (Brett 2) und Kevin Matthes (Brett 4) zählten zu den besten Spielern an den Brettern 2 und 4. Insgesamt war es ein richtig schönes Turnier. Gut organisiert, in sehr angenehmer Atmosphäre und natürlich mit einem Pokal, den die Mannschaft aus Lengefeld mit nach Hause nehmen durfte. Sehr gerne kommen wir im nächsten Jahr wieder, denn dieser Pokal soll länger als nur ein Jahr in Lengefeld bleiben.

Text: Ralph Bennewitz

FSV Pockau-Lengefeld e.V.

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